Gehen
Für die meisten Menschen die zugänglichste Variante. Damit ein Spaziergang als moderate Belastung zählt, sollte das Tempo so sein, dass Sie noch sprechen können, Singen aber schon schwerfällt.
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Ansätze
Die Empfehlungen zur körperlichen Aktivität ruhen auf drei Säulen. Die erste ist die Ausdauerbelastung, bei der Atmung und Puls schneller werden. Die zweite ist die Arbeit der Muskeln und das Training des Gleichgewichts. Die dritte ist weniger Zeit im Sitzen. Im Folgenden wird jede Säule allgemein beschrieben – ohne Programme, Sätze und Vorgaben für einzelne Personen.
Sie müssen sich nicht für eines entscheiden. Ein Spaziergang, ein paar einfache Übungen und Sitzpausen ergänzen sich hervorragend.
So ist dieser Bereich aufgebaut: Für jede Säule erklären wir, was sie bedeutet, welche Aktivitäten dazugehören und woran Sie für Ihre Sicherheit denken sollten. Die konkrete Belastung für Ihre Gesundheit legt ein Arzt oder eine qualifizierte Fachperson fest.
So nennt man eine länger andauernde, rhythmische Bewegung großer Muskelgruppen, bei der Herz und Lunge stärker arbeiten als in Ruhe.
Für die meisten Menschen die zugänglichste Variante. Damit ein Spaziergang als moderate Belastung zählt, sollte das Tempo so sein, dass Sie noch sprechen können, Singen aber schon schwerfällt.
Treppensteigen fordert Beine und Herz spürbar. Beginnen Sie mit ein bis zwei Stockwerken und halten Sie sich am Geländer fest, wenn Sie sich unsicher fühlen.
Geeignet für alle, denen langes Gehen schwerfällt. Wasser und Sattel entlasten die Gelenke teilweise, doch Sicherheitsregeln im Straßenverkehr und am Wasser bleiben wichtig.
Für Erwachsene 150–300 Minuten moderate Aktivität pro Woche oder 75–150 Minuten hoher Intensität oder eine Kombination aus beidem.
Kräftige Muskeln helfen beim Tragen von Taschen, beim Aufstehen vom Stuhl und beim Treppensteigen, und ein gutes Gleichgewicht macht das Gehen sicherer.
Für den Anfang genügen das eigene Körpergewicht und eine stabile Stütze wie ein Stuhl oder eine Wand. Die Technik lernen Sie am besten bei einer Fachperson, damit die Gelenke nicht überlastet werden.
Die WHO empfiehlt Erwachsenen, die Muskeln an mindestens zwei Tagen pro Woche zu kräftigen. Wichtiger als Schwierigkeit ist es, die Bewegungen ruhig zu wiederholen.
Älteren Menschen werden Übungen für Gleichgewicht und Kraft an mindestens drei Tagen pro Woche empfohlen. Am besten macht man sie in der Nähe einer sicheren Stütze.
Bei Erkrankungen der Gelenke, der Wirbelsäule oder des Herzens und nach Operationen sollte die Art der Übungen ärztlich abgestimmt werden.
Selbst bei regelmäßigen Spaziergängen bleiben lange Stunden ohne Bewegung ein eigenes Problem. Die WHO empfiehlt, die Zeit im Sitzen zu verringern.
Stehen Sie zumindest kurz auf, wann immer Sie eine Aufgabe abgeschlossen haben, eine Nachricht lesen oder auf das Laden einer Datei warten.
Manches lässt sich im Stehen erledigen: Telefonate, kurze Besprechungen, Lesen. Ein Gespräch beim Gehen ist ein weiterer Anlass, sich zu lockern.
Der Feierabend vor dem Bildschirm zieht sich leicht in die Länge. Stehen Sie zwischen zwei Folgen oder in der Werbepause auf und gehen Sie durch das Zimmer.
Für Kinder ist es besonders wichtig, Zeit am Schreibtisch mit Spielen im Freien abzuwechseln, bei denen viel gerannt und gesprungen wird.
Ein praktischer Beitrag darüber, wie sich Gehen, Treppen und kurze Pausen in einen ganz normalen Arbeitstag einbauen lassen.
Wie man Meldungen und Studien über den Nutzen von Bewegung liest: Beobachtung und Experiment, Teilnehmende, vorsichtige Schlüsse.
Begriffe zur körperlichen Aktivität einfach erklärt: Intensität, Ausdauerbelastung, Aufwärmen, Bewegungsmangel.
Der Text beruht auf den Empfehlungen, die zum Zeitpunkt der Veröffentlichung galten. Internationale und nationale Empfehlungen zur körperlichen Aktivität werden von Zeit zu Zeit aktualisiert, und welches Maß an Belastung genau zu Ihnen passt, besprechen Sie am besten ärztlich.